Perfektes Lernen, Teil 1: Der Schreibtisch

“Ein Schreibtisch ist eine komplizierte Vorrichtung, um Gegenstände planmäßig zu verlegen.”
Unbekannt

Arbeitsplatz

Ich habe mir einige Gedanken gemacht, womit ich beginnen könnte, mein Lernverhalten zu verändern. Erst als ich heute morgen ganze fünf Minuten damit verbracht habe, meine Fächermappen zusammen zu suchen, wurde mir klar, wo der Start zu machen ist: Bei meinem Schreibtisch bzw. Lernplatz.

Der perfekte Schreibtisch hat mehrere Eigenschaften; vorallem ist er aber sauber, übersichtlich und klar strukturiert: Die Arbeitsmaterialien (Bleistift, Radiergummi, Kugelschreiber, Textmarker, Geodreieck, Zirkel […]) sollten griffbereit und die benötigte Arbeitsfläche vor dem Lernen leer sein. Wer nach dem Entschluss, endlich mit dem Lernen zu beginnen, noch 30 Minuten damit verbringen muss, seinen Schreibtisch aufzuräumen, verliert seinen Lernenthusiasmus. Aus diesem Grund werde ich im Umgang mit meinem Lernplatz nun einige Dinge verändern: er wird aufgeräumt, sauber und “wiederverwendbar” verlassen. Die Griffbereitbarkeit der wichtigen Materialien erscheint mir besonders wichtig; wenn ich während einer guten Lernphase unnötige Zeit damit verliere, Post-it-Zettelchen zu suchen (und hoffentlich auch zu finden), ärgere ich mich wahnsinnig, und mein Lerneifer ist verschwunden.

Es sind aber nicht nur materielle Dinge, die ein perfektes Lernen ermöglichen, es gehören auch psychologische Punkte dazu. So sollte der Platz des erfolgreichen Lernens ganz klar von anderen Orten getrennt sein; es soll dort ausschliesslich gelernt werden. Ich bin beispielsweise nicht in der Lage, in meinem Zimmer oder neben dem Computer (der in meinem Zimmer steht) zu lernen. Der Grund liegt darin, dass ich an diesen Plätzen schon seit Ewigkeiten andere Dinge tue; so fühle ich mich meist genötigt, wenn ich ausnahmsweise neben meinem PC lerne, zu träumen, was ich nun eigentlich noch alles im Internet machen wollte. Ich komme gar nicht dazu, mir eine Lernatmosphäre aufzubauen.

Während ich lerne, esse und trinke ich. Ich habe jedoch vor, diesem Gebiet einen ganzen und eigendständigen Beitrag zu widmen. Darum komme ich direkt zum… Sauerstoff (?). Nun ja, ich füttere mein Gehirn nämlich nicht nur mit Informationen, sondern auch mit O2. Es wurde nämlich wissenschaftlich erwiesen [1], dass das Hirn bei mehr Sauerstoff leistungsfähiger ist; man würde also joggend besser lernen, als sitzend, nur ist dies leicht umständlich. Aus diesem Grund muss sich mein Hirn damit begnügen, dass ich vor (und während) dem Lernen, das Fenster geöffnet lasse und von Zeit zu Zeit ein wenig im Zimmer herumspaziere.

Und so sieht der Schreibtisch nach getaner Arbeit aus:

test.jpg

[1] - http://www.stangl-taller.at/LERNTIPS/LERNTIP07/Lerntip07.html

von Simonius

2 Kommentare zu “Perfektes Lernen, Teil 1: Der Schreibtisch”

  1. leonie

    junge, wieso fosch du eigentlich ersch jez mit ärnschdhaft a? ;)
    hätsch dr sicher vil stress chöne spare wenn du vo afang a so seriös and schuel dra wärsch… hehe aber isch cool was du do machsch.
    ha leider dr admin link scho widr verlore *schäm*
    dörfsch en mir also nomol schige wen du immer no dr meinig bisch dass das e gueti idee wär…
    schöne obe!
    //leo

  2. Simonius

    hehehe.. alles chunnt zu sinere zit ;) mol luege, öbi so ärnschdhaft drablib…

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