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Wirtschaftsstudium in Basel

Saturday, February 9th, 2008

“Unendliches Bemühen, das ist Studium.”
Seami Motokiyo, (1363 - 1443), japanischer Schauspieler, Dramatiker und Theoretiker des Nô, später Mönch

WWZ an der Universität Basel
Seit einigen Monaten darf ich mich offiziell Student nennen. Ich studiere Wirtschaftswissenschaften am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum (WWZ) in Basel und habe nun das erste Semester (Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Mathematik) absolviert und glücklicherweise auch bestanden.
Das mag schön und gut sein, hat aber mit dem Lernen Lernen Kernthema absolut nichts gemein. Hier soll lediglich meine Erfahrung bezüglich den Prüfungsvorbereitungen geteilt werden.

Ich habe rein gar nichts aus den vergangenen Erlebnissen gelernt. Es war wie schon beim Abschluss der Matura eine stressige Lernzeit. Das Semesterende war am 22. Dezember 2007 und die erste Prüfung fand am 08. Januar 2008 statt. Und entgegen der Vorsätze war meine Vorvorbereitung (die Vorbereitung auf die Vorbereitung) mies, grauenhaft, schlimm, zum kopfschütteln, einfach schlecht. Das erste Semester besteht aus 6 Vorlesungen, jede davon ziemlich umfangreich. Eine optimale Vorbereitung hätte eine regelmässige Repetition und genaue Zusammenfassungen beinhaltet. Was heisst das genau?

  • Zu jeder Vorlesung gibt es in der Regel ein Script. Dieses Script wird zu Semesterbeginn verkauft oder kann im Internet auf der WWZ-Homepage heruntergeladen werden. Es ist also bereits im Vorfeld bekannt, welche Themen die Vorlesung behandeln wird. Optimal wäre nun dieses Script im Voraus durch zu arbeiten (oder zumindest zu lesen) und sich dadurch gut vorzubereiten.
  • Der Sinn der Vorlesung besteht nicht darin, jedes Wort des Dozenten mitzuschreiben. Der Hauptteil steht im Script (oder in der obligatorischen Vorlesungsliteratur). Viel eher sollte man den Stoff durch die Vorlesung verstehen.
  • Wie bereits angesprochen gibt es in einigen Vorlesungen obligatorische Literatur. Einige Dozenten verzichten vollkommen auf ein eigenes Script und verweisen stattdessen auf ein Lehrbuch. Bei der Lektüre sollte nun bedacht werden, dass simples Lesen nicht ausreicht. Es sei denn, man möchte vor der Prüfung nochmals das ganze Buch lesen. Optimal wäre also, regelmässig eine (kurze) Zusammenfassung des gelesenen Stoffes zu verfassen.
  • Beachtet man die aufgezählten Punkte sollten die Prüfungen kein Problem darstellen. Nun, anschliessend ist man immer schlauer. Meine Vorbereitung war alles andere als ideal. Die obligatorische Literatur wurde meist gar nicht angefasst, von Zusammenfassungen keine Spur. Auf die Vorlesungen habe ich mich auch nicht vorbereitet. Was bedeutete dies nun für mich vor den Prüfungen? Stress!
    Ich verbrachte lange Tage damit, das versäumte nachzuholen. Ich hoffe nun, dass ich eines gelernt habe: nämlich, dass ich die genannten Punkte im zweiten Semester beachte und sie mir zu Herzen nehme!